Hochwasserschutz Mödring

Dritte Etappe: Eibenbach

Start für die dritte und somit letzte Etappe im Jahrhundertvorhaben „Hochwasserschutz Mödring.


Ende November 2016 haben die Bauarbeiten zur Realisierung der Maßnahmen zur Sicherung des Mödring- und des Eibenbaches zum Schutz des Ortes Mödring und weitergehend auch Horn vor einem sogenannten „hundertjährigen Hochwasser“ begonnen. 120 bestehende Häuser in der Katastralgemeinde Mödring waren in Gefahr, wenn Mödringbach und Eibenbach Hochwasser führten. Mit der Errichtung eines 14 Meter hohen Dammes im Bereich der „Waldschenke“ im Pernegger Graben, wo bis zu 80.000 Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden können, sowie lineare Maßnahmen im Ortsgebiet Mödring - Bachbett-Erweiterung auf Höhe des Dorfgemeinschaftshauses - sollen die Gefahr bannen. Nun bekommt auch der Eibenbach ein Rückhaltebecken, das 80.000 m³ fasst. „Das Schüttmaterial kommt aus Mold, wo gerade ebenfalls ein Rückhaltebecken gebaut wird“, erklärt Baustadtrat Manfred Daniel. „Nach Fertigstellung im Sommer nächsten Jahres sind Mödring und Horn abgesichert. Das Wasser kann danach kontrolliert abfließen und wir sind sicher vor Überschwemmungen“, so der Stadtrat.

Die Arbeiten werden von der Wildbach- und Lawinenverbauung durchgeführt. Der letzte Meilenstein kostet insgesamt ca. 1,85 Mio. Euro, der gemeinsam von Bund, Land und Gemeinde getragen wird. Die Stadtgemeinde Horn übernimmt einen Kostenanteil von 25,75%, somit knapp über 476.000,00 Euro.

Bild:

Die Mitarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Eduard Kokmayer, Johannes Daxböck, Gerald Leitner und Christian Amberger sowie Bgm. Gerhard Lentschig, StR Manfred Daniel und OV GR Robert Lochner auf der Baustelle für den Hochwasserschutz.
 


Hochwasserschutz Mödring, 08.11.2022