Nach einer zweijährigen Planungsphase startete der Bau der Kläranlage Doberndorf im Mai dieses Jahres und konnte nun ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Anlage ist im Einsatz und die Fernwartung von Horn aus funktioniert. „Der Regenwasserkanal und die Trinkwasserleitung sind ebenfalls fertig verlegt“, weiß Ing. Johannes Kapitan, der mit dem Bauprojekt betraut wurde.
Die Kläranlage ist auf 80 Einwohnerwerten ausgelegt und bietet daher einen Spielraum für eine zukünftige Entwicklung in Doberndorf. In einem Stahlbeton Behälter von 5 Meter Tiefe und 2,5 Meter Durchmesser wird das Schmutzwasser aufgefangen, um in zwei weiteren „Belebungsbecken“ derselben Größe geklärt zu werden. Das Nutzungsvolumen beträgt 36 m³. Die Anlage ist für einen Zufluss von max. 19m³ pro Tag ausgelegt. Regenwasser und Senkgrubeninhalte gehören nicht in die Kläranlage und würden diese überfordern, weiß Dipl.-Ing. Tobias Holub von der Ingenieurgemeinschaft Umwelt Projekte.
StR Manfred Daniel und Bürgermeister Gerhard Lentschig freuen sich über den Abschluss des Projektes Kläranlage in Doberndorf. Jetzt fehlt nur noch das Einbringen des Glasfasernetzes im Ortsgebiet und die Verlegung der Stromkabel ins Erdreich, sowie die Straßenbeleuchtung.