Die Sonderausstellung „Der Heiße Sommer 1938“ im Museum Horn enthüllt ein verborgenes Kapitel der Geschichte: das geheime Katz-und-Maus-Spiel zwischen der Tschechoslowakei und NS-Deutschland.
Kuratiert von Hildegard Schmoller und Petra Dombrowsky, beleuchtet die Schau, wie der tschechoslowakische Geheimdienst ein komplexes Spionagenetzwerk bis nach Österreich aufbaute. Besuchende tauchen ein in die Welt der geheimen Kommunikation, von Funkgeräten bis zu Verschlüsselungstechniken. Den Einführungsvortrag hielt des Justizminister und Vizekanzler a.D., Universitätsprofessor Wolfgang Brandstetter. An der Vernissage nahm auch der Botschafter der Tschechischen Republik in Österreich, Jiří Šitler, teil.
Die Ausstellung zeigt nicht nur die Schlüsselpersonen des Nachrichtendienstes, sondern auch die technischen Mittel zur Informationsübermittlung. Sie verdeutlicht die entscheidende Rolle der Geheimdienstarbeit im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs.
Die Ausstellung ist noch bis zum 15. November 2025 im Museum Horn zu sehen und bietet einen packenden Blick hinter die Kulissen der Spionage.