20.000 Euro für das Projekt

Foto: Reininger   GR Evelyn Schmidt (li), StR Barbara Stark (Mitte) und GR Jutta Rabl (r.) freuen sich mit Jürgen Rochla, Bgm. Gerhard Lentschig, Moderator Andi Marek und Julia Langstadlinger über den Gewinn des Leuchtturmprojektes „Back2future“.

20.000 Euro für das Projekt "back2future" in Horn

Horn hat mit seinem innovativen Projekt "back2future" den ersten Platz beim Lions Club Horn belegt und ein Preisgeld von 20.000 Euro gewonnen. Dieses Leuchtturmprojekt zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche psychosozial zu unterstützen und ihnen Zukunftsperspektiven zu bieten.  

Einmal im Jahr haben die 20 Gemeinden im Bezirk die Möglichkeit, ein Leuchtturmprojekt beim Lions Club Horn einzureichen. Das Gewinnerprojekt wird dann mit 20.000 Euro prämiert. „Diese Chance haben wir genutzt," erklärt Stadträtin Barbara Stark und freut sich über die Wertschätzung der Jury. 
„Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Uns ist es wichtig den Fokus auf positive zukunftsorientierte Perspektiven zu legen und weg von Krisenbildern und negativen Szenarien. Mit diesem Geld können wir die Sozialarbeiterstunden der Jugendberatungsstelle in der Arena Horn nachhaltig aufstocken“, so Stark.

Reden, bevor Probleme entstehen

Das sehr wertvolle Angebot gibt es für alle Kinder & Jugendlichen in Gemeindegebiet Horn seit 12. Juni. In der Arena Horn können sich Kinder und Jugendliche nun von den Fachkräften der Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Katherina Held (0677/62486738) und Günther Wasner (0677/61487606) bei diversen Themen beraten lassen. Die Jugendarbeiter werden ab sofort als „Streetworker“ in der Gemeinde Horn unterwegs sein, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten. 

Die Aktion jugendarbeit.07 wurde 2007 ins Leben gerufen. Das hochqualifizierte Team, bestehend aus zwölf Fachkräften der Sozialarbeit und Sozialpädagogik und kümmert sich mittlerweile in 14 Gemeinden in den Bezirken Baden, Hollabrunn, Horn, der Region Steinfeld und der Region Marchfeld um alle Belange, die Jugendliche oder das Thema Jugend im Kontext der offenen Jugendarbeit betreffen. 

Die offene Jugendarbeit ist für alle Jugendlichen da - egal was die jungen Menschen für ein biologisches Geschlecht haben, in welche Schule oder Arbeit sie gehen, ob sie reich oder arm sind oder welcher Religion sie zugehören. Offene Jugendarbeit gehört zur Sozialen Arbeit. In der Sozialarbeit wird auch sehr darauf geachtet, dass Menschen gar keine Probleme bekommen (=Prävention) oder unterstützt werden, wenn sie Probleme haben. Dieses Angebot soll durchwegs auch als präventives Angebot gesehen werden, also bitte nicht zögern, sondern schon reden, bevor große Probleme entstehen!  
 

Weitere Infos gibt es auf dem Instagram Kanal (jugendarbeit.07) sowie auf der Homepage www.jugendarbeit.at. 
 

Bildtext: GR Evelyn Schmidt (li), StR Barbara Stark (Mitte) und GR Jutta Rabl (r.) freuen sich mit Jürgen Rochla, Bgm. Gerhard Lentschig, Moderator Andi Marek und Julia Langstadlinger über den Gewinn des Leuchtturmprojektes „Back2future“. 
 

Foto: Eduard Reininger


20.000 Euro für das Projekt , 18.06.2024