Im Auftrag des Amtes der NÖ Landesregierung, Abteilung Brückenbau, veröffentlicht die Stadtgemeinde Horn folgende Pressemitteilung:
Taffabrücke: Bauarbeiten im Zeitplan – laufende Evaluierung und zusätzliche Maßnahmen
Horn/St. Bernhard-Frauenhofen, 11. August 2026 – Die Instandsetzungsarbeiten am Brückenobjekt „B34.31C Taffa“ in Horn sind planmäßig angelaufen. Seit Montag, 3. August 2026, führt die ortsansässige Firma HABAU Hoch- und Tiefbau Gesellschaft m.b.H. im Auftrag des Landes Niederösterreich die notwendigen Arbeiten durch. Ziel ist es, die Sanierung bis spätestens 18. September 2026 abzuschließen.
Für die Dauer der Bauarbeiten wurde ein detailliertes Verkehrskonzept erarbeitet. Dieses sieht eine halbseitige Sperre der B 34 sowie eine großräumige Umleitung über Frauenhofen vor. Da die geänderte Verkehrsführung Auswirkungen auf das umliegende Straßennetz und insbesondere auf die Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen hat, wird die Verkehrssituation laufend beobachtet und evaluiert.
Verkehrssituation wird laufend überprüft
Eine umfassende Evaluierungsbesprechung fand kürzlich unter Einbindung aller relevanten Beteiligten statt. Vertreter der betroffenen Gemeinden, der ausführenden Unternehmen, der zuständigen Behörden und Fachabteilungen des Landes Niederösterreich sowie der Exekutive berieten gemeinsam über die bisherige Verkehrssituation und mögliche Optimierungen. Zusätzlich wurde ein verkehrstechnischer Amtssachverständiger zur fachlichen Unterstützung beigezogen.
Dabei wurden Erfahrungen aus den ersten Tagen der Umleitung, Rückmeldungen aus der Bevölkerung sowie konkrete Vorschläge zur Optimierung des Verkehrskonzeptes besprochen. Nach Abwägung der verschiedenen Aspekte wurden mehrere zusätzliche Maßnahmen vereinbart.
Zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsführung
Konkret sind folgende Anpassungen vorgesehen:
Besonderes Augenmerk auf Schulbeginn
Die Verkehrssituation soll auch weiterhin regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Evaluierung zu Schulbeginn Anfang September. Dabei soll insbesondere berücksichtigt werden, wie sich das erhöhte Verkehrsaufkommen und die zusätzlichen Fahrbewegungen durch Schulbusse auf die Verkehrssituation auswirken.
„Uns ist wichtig, die Auswirkungen der Baustelle nicht nur einmalig zu beurteilen, sondern die Situation laufend zu beobachten und dort nachzujustieren, wo es notwendig ist. Gerade mit Blick auf den Schulbeginn wollen wir rechtzeitig auf die veränderten Verkehrsverhältnisse reagieren können“, sind sich die beteiligten Gemeinden und das Land Niederösterreich einig.
Trotz der technischen Herausforderungen liegen die Bauarbeiten derzeit im vorgesehenen Zeitplan. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, die notwendige Sanierung so rasch wie technisch möglich abzuschließen und gleichzeitig die Belastungen für die Verkehrsteilnehmer und die betroffenen Gemeinden so gering wie möglich zu halten.
Das Land Niederösterreich dankt allen beteiligten Stellen – insbesondere den Gemeinden Horn und St. Bernhard-Frauenhofen, der Bauunternehmung HABAU sowie den zuständigen Behörden und Einsatzkräften – für die laufende Abstimmung und das gemeinsame, koordinierte Vorgehen.