"DAS WALDVIERTEL" (Heft 2/2026) ist da!


Die neueste Ausgabe des Heftes „Das Waldviertel“ ist frisch gedruckt und bringt auf 96 Seiten wieder faszinierende, teils brisante Einblicke in die Geschichte unserer Region.

Im Fokus steht diesmal ein dunkles Kapitel und ein spektakuläres Untertauchen nach 1945: Martin Prinz beleuchtet im zweiten Teil seines Artikels den Lebensweg des Waldviertler Nationalsozialisten Adolf Neugschwandtner. Als SA-Brigadeführer und ehrenamtlicher Richter am berüchtigten Volksgerichtshof war er an Todesurteilen beteiligt – nach Kriegsende erfand er sich unter falschem Namen in Deutschland komplett neu und lebte bis zu seinem Tod 1975 unbehelligt als angesehener Vereinsbürger.

Darüber hinaus erwartet Sie ein breiter Bogen an regionalen Themen:

  • Vergessene Kleinode: Rudolf Siegfried Zappe spürt der Geschichte des Rundtempels in Bad Großpertholz und der prägenden Familie Hackelberg-Landau nach.
  • Barocker Austausch: Andreas Gamerith zeigt die spannenden Beziehungen und den Ideentransfer zwischen den Stiften Zwettl und Plasy (Böhmen) auf.
  • Standhaft in schweren Zeiten: Johann Ennser porträtiert den Kremser Propst Johann Schrimpf und seinen Widerstand gegen die Schikanen der NS-Machthaber.
  • Traditionelles Handwerk: Josef Haidvogl widmet sich der historischen Glasarbeit rund um den Nebelstein und der Blütezeit von Harmanschlag.
  • Medien & Zeitgeschichte: Markus Holzweber blickt 40 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl auf die damalige Berichterstattung in den Waldviertler Lokalmedien zurück.
  • Mittelalterlicher Vorfahr?: Robert Berger geht der Frage nach, ob der „Superstar des Mittelalters“, Walther von der Vogelweide, ein Sohn des Waldviertels war.

Spannende Kulturberichte, Buchbesprechungen und das Leserservice runden das Heft perfekt ab.

Interesse geweckt? Das Heft umfasst 96 Seiten und ist für 10 Euro direkt über die Website bestellbar:  www.daswaldviertel.at


"DAS WALDVIERTEL" (Heft 2/2026) ist da! , 20.07.2026