Das EVN Biomasseheizwerk in Horn feiert sein 20-jähriges Bestehen. Die Anlage, die seit 2005 in Betrieb ist, ist ein Paradebeispiel für die nachhaltige Nutzung heimischer Ressourcen. Mit ihrem Betrieb wird ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit der Stadt geleistet und gleichzeitig die lokale Wertschöpfung gestärkt.
Bürgermeister Gerhard Lentschig betont: „Unser Biomasseheizwerk ist ein Leuchtturmprojekt für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Es zeigt, dass wir durch die Nutzung heimischer Ressourcen nicht nur unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren, sondern auch die Versorgungssicherheit unserer Stadt stärken können. Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam diesen Weg in eine erneuerbare Energiezukunft eingeschlagen haben.“
Seit der Inbetriebnahme des Heizwerks konnten bereits 48.000 Tonnen CO₂ eingespart werden, was rund 16,5 Millionen Litern Heizöl entspricht. Mit dem geplanten Ausbau wird diese positive Entwicklung konsequent fortgeführt.
EVN Wärme Geschäftsführer Gerhard Sacher ergänzt: „Das Biomasseheizwerk in Horn steht sinnbildlich für unsere Überzeugung: Eine regionale, umweltfreundliche und zuverlässige Energieversorgung ist möglich. Besonders hervorheben möchten wir die enge Zusammenarbeit mit der Stadt, die diese Erfolgsgeschichte erst ermöglicht hat.“
Die EVN Wärme GmbH betreibt in Horn über 450 Zählpunkte, wobei über einen Zählpunkt ein öffentliches Gebäude, ein Gewerbeobjekt, ein Einfamilienhaus oder ein mehrgeschossiger Wohnbau versorgt werden kann. Die genaue Kundenanzahl kann daher mit über 1000 Kunden geschätzt werden. Der geplante Ausbau des Fernwärmenetzes wird noch mehr Haushalte und Betriebe mit nachhaltiger Wärme versorgen. Für diese Erweiterung ist auch eine lokale Kooperation mit der Forstverwaltung Hoyos geplant.