Museum Horn präsentiert 7500 Jahre Landwirtschaft

mensch.boden.technik

Mit einem Eröffnungsfest startete Ende September das neue niederösterreichische Kompetenzzentrum für historische Landtechnik mit dem Namen „mensch.boden.technik - 7.500 Jahre Landwirtschat“ im Museum Horn.


Die neue Dauerausstellung wurde von Museumsplaner Franz Pötscher und dem wissenschaftlichen Leiter des Horner Museums Martin Bauer gestaltet, wobei das ehemalige „Mader-Museum“ nun in das niederösterreichische Kompetenzzentrum für historische Landtechnik übergeführt wurde. Die Ausstellung ist bewusst thematisch und chronologisch strukturiert, wobei der Blick durchaus auch in die Zukunft gerichtet ist.

Begleitend wurden zahlreiche andere Maßnahmen gesetzt - darunter die Gestaltung des Vorplatzes durch Architekt Stadtrat Reinhard Litschauer, die Sanierung des „Graselturms“, die Herstellung der Barrierefreiheit, die Schaffung von Depoträumen, die Aktivierung der Veranstaltungshalle oder auch eine bauhistorische Untersuchung.

In der Ausstellungshalle begann der Festakt mit einem Film von Gemeinderat Dominik Wagerer (domotion OG), der die Entstehungsgeschichte und die Inhalte des ehemaligen Mader-Museums und nunmehrigen „NÖ Kompetenzzentrums für Landwirtschaft“ brachte.

Im Anschluss daran folgte die Festrede von Horns Bürgermeister LAbg. Jürgen Maier, der gleich zu Beginn feststellte: „Die Qualität des Museums ist einzigartig und ist ein Symbol dafür, wie wir mit unserem historischen Erbe umgehen.“

Von den Kosten von 800.000 Euro kamen über 300.000 Euro vom Land Niederösterreich, die gemeinnützige „Sparkasse Horn Privatstiftung“ stellte sich mit 100.000 Euro ein und auch das Bundesdenkmalamt sowie das Bundesministerium für Kunst und Kultur trugen ihr Scherflein bei. Maier zeigte sich zurecht stolz "auf das, was hier entstanden ist. Wir haben in Horn ein Flaggschiff und Kompetenzzentrum bei den Museen in Niederösterreich."

Landtagspräsident Karl Wilfing verblüffte die Gäste in seiner Eröffnungsrede mit seinem Fachwissen über die niederösterreichischen Museen und speziell über Horn und das Horner Museum. „Es ist wichtig alte Traditionen wieder in Erinnerung zu rufen, denn es ist unser kulturelles Erbe, auf das wir unsere Gegenwart und unsere Zukunft aufbauen. Solche Museen machen Niederösterreich bunter und attraktiver, haben hochwissenschaftlichen Wert und können begeistern.“


Museum Horn präsentiert 7500 Jahre Landwirtschaft, 04.10.2021