Um die Auswirkungen des Projekts "Direktanbindung von Horn an die FJB" auf Umwelt und Bevölkerung zu erheben und optimal planen zu können, wird ein Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP) durchgeführt werden.
Mit einer Direktanbindung der Bezirkshauptstadt Horn an die Franz-Josefs-Bahn soll neues Potential im Bahnverkehr erschlossen und eine Verbesserung für die Bahnkund:innen geschaffen werden. Durch die Elektrifizierung und eine abschnittsweise neue Streckenführung wird sich die Fahrzeit zwischen Horn und Wien auf rund 70 Minuten reduzieren und damit gegenüber dem Schnellbus konkurrenzfähig werden.
Um die Auswirkungen des Projekts auf Umwelt und Bevölkerung zu erheben und optimal planen zu können, wird ein Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP) durchgeführt werden. Hierfür sind Umweltuntersuchungen (z.B. ökologische Erhebungen) sowie Bestandserhebungen (u.a. von Gebäuden für spätere Erschütterungsprognosen) erforderlich.
Diese finden teilweise entlang der bestehenden Strecke und teilweise im Bereich der geplanten, neuen Bahntrasse statt. Das betrifft die Gemeinden Sigmundsherberg, Meiseldorf und Horn. Für diese Untersuchungen wurden von der ÖBB-Infrastruktur AG Planungsbüros beauftragt. Die direkt betroffenen Anrainer:innen werden in den nächsten Wochen bezüglich einer Terminvereinbarung kontaktiert.
Die Ergebnisse bilden die Voraussetzung für die weitere Projektplanung. Bei Fragen steht Ihnen Stephan Suchomel unter stephan.suchomel@oebb.at bzw. telefonisch unter 0664/9674855 zur Verfügung.